Über Treppen jumpen und über Geländer sliden? Junge Menschen mit ihren Skateboards stoßen nicht überall auf Freu(n)de. Die Bachelorarbeit unserer Kollegin Leonie Huber enthält Handlungsanleitungen und Empfehlungen für Planer:innen.
Sie hat Studien, Medien, Interviews und Beobachtungen im Rahmen ihrer Raumplanungs-Bachelorarbeit an der Technischen Universität Wien zu einer spannenden Analyse einer lebendigen Szene verwoben. Leonies wichtigsten Schlussfolgerungen:
- Skateboarder sind Brückenbauer. Sie inspirieren auch andere Menschen, auf Plätzen und Straßenzügen zu verweilen.
- Wenn Jugendliche und junge Erwachsene sich sicher fühlen und Orte ihren Bedürfnissen gerecht werden, z.B. zum Skateboarden, entstehen Austausch und Begegnung, vielleicht auch Freundschaften.
- Wenn divergierende Nutzungsansprüche und Konflikte offen angesprochen werden, können Meinungsunterschiede abgebaut werden, zwischen Skatern, Anrainern, Planern.
- Es braucht politisches Commitment, um freie Räume zu schaffen, die von den Menschen mitgestaltet und gepflegt werden.
Wir gratulieren Dir herzlich, liebe Leonie, zum Abschluss Deines Bachelorstudiums für Raumplanung und Raumordnung.