Das Agglomerationsprogramm ist ein gemeinde-, kantons- und landesübergreifendes Planungsinstrument, das die Verkehrs-, Siedlungs- und Freiraumentwicklung der Agglomeration Rheintal verbessern und koordinieren soll. Es ist ein Instrument der Schweizer Raumentwicklungspolitik und legt den Fokus auf die Abstimmung zwischen Siedlungsentwicklung und Verkehr. Der schweizerische Bund beteiligt sich über das Agglomerationsprogramm finanziell an den Maßnahmen für Verkehrsinfrastrukturen - auch grenzüberschreitend in Vorarlberg.
Gemeinsam mit der metron AG haben wir ein Zukunftsbild, eine Strategie und ein Maßnahmenprogramm zu Siedlungsentwicklung, Mobilität, Landschaft und Klima.
Schwerpunkt auf Klimaanpassung, Verkehr und Siedlung
Das AP5 fokussiert auf die Innenentwicklung, hat ein umfassendes Klimawandelanpassungskonzept sowie eine aktualisierte Schwachstellenanalyse im Fußverkehr. Öffentlicher Verkehr und Aktive Mobilität sollen gestärkt werden.
Maßnahmen mit einem Volumen von 100 Millionen Schweizer Franken
Das Aggloprogramm umfasst insgesamt 52 Maßnahmen, davon 3 Einzelmaßnahmen und 49 Pauschalmaßnahmen – mit einem Investitionsvolumen von 108,9 Millionen Franken. Das AP5 wurde am im Mai 2025 beim Schweizer Bund eingereicht, ein Jahr später, im Juni 2026, hat der Schweizer Bundesrat die Mitfinanzierung des Agglomerationsprogrammes Rheintal der 5. Generation beschlossen. Für die Agglo Rheintal sind Investitionen von knapp 100 Millionen Schweizer Franken und ein Bundesbeitrag von 33 Millionen vorgesehen. Gegenüber dem Agglomerationsprogramm der 4. Generation stieg der Beitragssatz des Bundes von 30 auf 35 Prozent.
Als länderübergreifendes Agglomerationsprogramm der Schweiz mit Österreich verbindet das Aggloprogramm Verkehrsprojekte mit einer abgestimmten Siedlungsentwicklung, Klimaanpassung, Biodiversität und Naherholung – getragen von 23 Mitgliedsgemeinden, dem Kanton St.Gallen und dem Land Vorarlberg.